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DIE LUCHSE: Einmal wurde der Drachen erlegt !

Veröffentlicht am Monday 26 January 2009 20:27:27 von Jochen
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Die Luchse siegten in einem dramatischen Spiel in  Mitterteich mit 8-7!

 

Zweimal stand am vergangenen Sonntag ein Spiel einer Mannschaft des MEK gegen einen Gegner auf dem Spielplan, der einen Drachen im Vereinslogo führt.

 

Die Luchse trafen dabei in ihrem ersten Abstiegsrundenspiel auf den EHC Mitterteich

Mitterteich war nach der Vorrunde auf Platz 8 in der Gruppe Nord gelandet, aber trotzdem ein nicht zu unterschätzender Gegner. Zollten doch die meisten Vorrundengegner den Mitterteichern regelmäßig nach den Spielen ihren Respekt.

 

Auf Münchner Seite musste Coach Hetzenecker aufgrund des Ausfalles von

4 Stammverteidigern seine Reihen umstellen und den Kapitän Danny Schaarmann erneut in die Defensive beordern. Zusätzlich wurde Andreas Palenta kurzfristig reaktiviert, der jedoch aufgrund vieler beruflicher Termine eigentlich keinen Trainingsbetrieb diese Saison  hatte.

 

Die Vorzeichen standen daher nicht so optimal, was sich aber im Spiel anfangs ganz anders darstellte.

 

Kaum hatte der Schiedsrichter die Scheibe zum Eröffnungsbully eingeworfen, musste sie der

Mitterteicher Goalie schon wieder aus seinem Netz fischen.

 

Genau 35 Sekunden dauerte es bis Martin Wiener auf Zuspiel von Jaroslav Straka und Hans Nominikat zum 0:1 vollenden konnte.

 

Und nur 81 Sekunden später klingelte es erneut im Tor der Gastgeber. Diesmal war Philipp Jänisch auf Zuspiel von Kevin Jungbauer und Stefan Dreier der Torschütze.

 

Der Trainer der Mitterteicher reagierte und wechselte für Tobias Hagn seinen zweiten Torhüter Tyl Schleicher ein.

 

Leider schien nach den zwei enorm schnellen Toren etwas die Konzentration bei den Münchnern verloren gegangen zu sein. Zu leicht nahm man auf einmal den Gegner, der jetzt immer besser ins Spiel kam.

 

Speziell die erste Reihe der Hausherren mit Richard Richter, Lars Grünitz und Vladimir Lukscheider, konnte die etwas schläfrige Einstellung der Luchse das ein ums andere mal ausnützen und so kam es wie es kommen musste.

 

Die Uhr zeigte 07:04 als die Drachen durch Vladimir Lukscheider zum Anschlusstreffer kamen. München zeigte sich etwas geschockt und so folgte ebenfalls ein Doppelschlag. Bei 8:02 schaffte Lars Grünitz den verdienten Ausgleich.

 

Und Mitterteich hatte jetzt Blut geleckt und setzte weiter nach. Erneut war es Lars Grünitz der in der 12. Spielminute Christoph Müller in Münchner Tor überwinden konnte

 

Doch jetzt schien es als wenn die Luchse langsam wieder Tritt fassen würden und  kurz vor Drittelende (18:48) konnte Jaroslav Straka auf Zuspiel von Martin Wiener wieder den Ausgleich erzielen.

 

Coach Hetzenecker mahnte in der Drittelpause seine Jungs erneut zur Konzentration und zu Beginn des 2. Drittels schien dies auch gefruchtet zu haben.

 

Zuerst erzielte in der 33. Spielminute der eifrig kämpfende Andy Steffan sein erstes Saisontor

Kurz drauf konnte Andreas Palenta in einem Überzahlspiel seine Treffsicherheit von der blauen Linie zum 3:5 unter Beweis stellen.

 

Leider schienen sich aber die Ereignisse erneut zu wiederholen.

München spielte erneut viel zu passiv und Mitterteich übernahm wieder die führende Rolle.

 

Und die tapfer kämpfenden Hausherren konnten noch kurz vor Drittelende (39:21) erneut durch Vladimir Lukscheider den Anschlusstreffer erzielen.

 

Die Ansprache des Münchner Trainers schien nicht so ganz durchgedrungen zu sein, denn bereits 51 Sekunden nach Wiederanpfiff schlugen die Drachen erneut zu. Wer anders als die erste Reihe hätte es auch sein können, diesmal war es Lars Grünitz der mit seinem dritten Treffer am heutigen Abend das 5:5 erzielen konnte.

Und auch jetzt  kam es leider wieder zu einer schon erlebten Situation. 

Angepeitscht durch die jetzt deutlich vernehmbaren Zuschauer konnte Mitterteich erneut einen Doppelschlag erzielen. Das  6:5 durch Marco Zeus fiel nur 67 Sekunden nach dem Ausgleich.

 

München schien jetzt völlig von der Rolle und musste in Unterzahl auch noch das 7:5 hinnehmen. Torschütze war diesmal Richard Richter selbst.

 

Wie würde die Mannschaft reagieren? Zweimal einen 2 Tore Vorsprung verspielt und jetzt selber kurz vor Schluss mit 2 Toren im Rückstand?

 

Die Mannschaft zeigte Moral und fightete auf einmal um jeden Zentimeter Eis. Und erneut war es Andreas Palenta der in der 50. Spielminute durch einen beherzten Schuss den Anschlusstreffer herstellte.

 

München drückte jetzt und die Gastgeber wussten sich immer öfters nur noch durch unfaire Attaken zu helfen, die aber von den beiden Unparteiischen konsequenterweise geahndet wurden.

 

Aber die Scheibe wollte einfach nicht den Weg ins Gehäuse des EHC finden. Immer wieder warfen sich die Spieler der Hausherren in die Angriffe des Luchserudels.

Die Münchner spielten jetzt nur noch mit 2 Reihen um den Druck weiter zu erhöhen und es sollte gelingen.

 

57:31 zeiget die Uhr als Martin Wiener den verdienten Ausgleich erzielen konnte.

 

Eigentlich ein gerechtes Ergebnis, was sich die Gastgeber leider selbst zunichte machten.

War man schon im bisherigen Spielverlauf  des Öfteren unzufrieden mit den Entscheidungen der Unparteiischen, erkor man just diese als Ursache für den Punktverlust.

 

Viel zu undiszipliniert und übermotiviert provozierte man immer wieder Strafen, die man dann unter lauten Protesten kommentierte.

 

Und so kam es wie es kommen musste. Nur 30 Sekunden nach dem Ausgleich fanden sich gleich zwei Drachen auf der Strafbank wieder.

 

München nutzte diese doppelte Überzahl durch Martin Krenn zum 7:8 in der 59. Spielminute

 

Doch Mitterteich kämpfte mit dem Mut der Verzweiflung noch einmal und konnte nach einem abgefangenen Pass sogar den vermeintlichen Ausgleich 15 Sekunden vor Schluss erzielen. Doch auch dieser Treffer wurde regelgerecht wegen eines vorangegangenen Fouls (Stockschlag) nicht gegeben. Die Gemüter waren kaum zu beruhigen und auch der deutlich zerbrochene Schläger konnte die Mitterteicher nicht davon überzeugen, dass der Schiedsrichter ohne Zweifel richtig mit seiner Entscheidung gelegen hatte.

Mit recht deutlichen Worten wurde das Gespann aus der Halle verabschiedet.

 

Die Luchse müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass man den zweimaligen Vorsprung etwas zu leichtfertig aus der Hand gegeben hat. Trotzdem hat man solche Spiele in der Vergangenheit immer wieder verloren - diesmal konnte man durch Kampf und Einsatz doch noch einen Sieg erzielen.

 

Am kommenden Wochenende warten zwei schwierige Spiele auf die Münchner. Am Samstag empfängt man in der heimischen Olympia-Eishalle den EC 2000 Amberg, ein Team mit dem die SG München letzte Saison schon schmerzhafte Bekanntschaft machen musste (Endstand war damals 1:21) und am Sonntag muss man die lange Fahrt zum Klassenprimus nach Pegnitz antreten. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich die personelle Situation bei den Luchsen in der Verteidigung etwas entspannt.

 

Hier noch der Link zu einemTV Bericht von Oberpfalz TV

http://www.otv.de/default.aspx?ID=2090&showNews=339327


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