MEK - DER VEREIN: Erfolglose Amigo Affäre

Zum zweiten Turnier der Saison waren die Isarriders nach Landsberg zum 10. Amigo´s Cup eingeladen. Es waren insgesamt 12 Hobbyteams aus der ganzen Republik eingeladen. So war es nicht weiter verwunderlich, dass alle Teams für die Münchner unbeschriebene Blätter waren. Die Gruppengegner hießen Oberhof Bulls und EC Kaufering. Spielzeit 25 min. durchlaufende Zeit.
Bereits am frühen Samstagmorgen - um 7:30 Uhr - stand das erste Gruppenspiel gegen Kaufering an. Zu so früher Stunde waren wohl die meisten Münchner noch nicht wach und so geschah das, was bei den Isarrider Spielen schon Tradition hat. Nach unglaublichen 12 Sekunden schlug es erstmals hinter Harry Glas ein. Im weiteren Spielverlauf war von Ordnung und Spielaufbau nichts zu sehen. Das zweite Tor nach knapp 20 Minuten war dann nur noch die logische Konsequenz. Die Kauferinger waren in allen Belangen überlegen und gewichtiger ☺
Gruppenspiel 2 stand um 9:50 Uhr auf dem Plan, der Gegner die Oberhof Bulls (Miesbach). Obwohl man sich für dieses Spiel wesentlich mehr vorgenommen hatte, war es ein Abbild des Ersten. Ohne Ordnung, Aufbau und Spielzüge war man den ebenfalls technisch und körperlich überlegenen Miesbachern hoffnungslos ausgesetzt. 0:4 hieß es nach 25 Minuten. Nun ging es, dank eines unglücklichen Spielplans, in eine mehr als 7-stündige Pause, ehe um 17:45 Uhr das Zwischenrundenspiel gegen die Crazy Ducks Bayreuth anstand. Die Pause wurde zur Essensaufnahme und gemeinsamen Public Viewing des Bundesligaspiels Bayern gegen Schalke in der Stadionwirtschaft genutzt.
Das Spiel gegen die Bayreuther oder soll man besser sagen Osteuropäischen Auswahl, verlief zu Beginn vielversprechend. Die Münchner standen wesentlich besser und der Spielaufbau verdiente annähernd diesen Namen. Doch leider wurden in diesem Spiel die zahlreichen Einschussmöglichkeiten ausgelassen. So konnten die teilweise überhart spielenden Russen-Bayreuther diesen Vergleich mit 2:0 für sich entscheiden.
Da die Hauptstädter jedoch die wenigsten Gegentore der „0:6 Punkte Teams“ kassiert hatten, durfte man tags drauf im Spiel um Platz 9 antreten, was immerhin nicht den letzten der 12 Plätze bedeutet. Der Gegner war der Spaßbad United Braunschweig. Waren jetzt die ersten Tore drin oder sogar ein Sieg? Ja und Nein. Die Braunschweiger waren echte Schwergewichtler. Das Spiel war jedoch relativ ausgeglichen und so gab es auf beiden Seiten Chancen. Zweimal wurden diese auch genutzt, jedoch nur auf Seiten der Braunschweiger, somit stand es 0:2. Doch dieses Mal wollte man sich nicht abschlachten lassen. Das Spiel wurde intensiver und die Münchner besser. Kurz vor Ende der ersten Hälfte, die Platzierungsspiele wurden über 2 x 25 Min. durchlaufende Zeit gespielt, durfte dann das erste IRM Tor bewundert werden.
Ein satter Schlagschuss von Stefan Krönke rutschte dem Goalie über die Fanghand und ins Netz. Endlich wurde Eishockey gespielt und wie. Der Ausgleich in der zweiten Hälfte durch Andi Drexler war das Ergebnis. Dieser hatte allerdings nur wenige Minuten Bestand, wiederum gingen die Braunschweiger in Führung. Aber auch die gegnerische Führung sollte nicht lange anhalten. Wiederum Stefan „Susi“ Krönke konnte ausgleichen und sagenhafte 2 Minuten später dann die 4:3 Führung durch den Captain himself Sven Bedrich. Noch 9 Minuten waren zu spielen. Die Intensität des Spiels nahm nun noch mehr zu. Die Angriffe des Gegners wurden ein ums andere mal mit allen Kräften abgewehrt. Durch zwei Unaufmerksamkeiten in der eigenen Defensive kam aber leider der Spaßbad abermals zu Führung. Die letzen 3 Minuten begannen mit einer 5:3 Überzahl für die Münchner. Ein Spaßbadler hatte wohl das Eis mit einem Boxring verwechselt und schickte zwei Münchner zu Boden. Daraus resultierte eine 2 + 5 + Spieldauer. Jetzt musste der Ausgleich her. Aber alle Versuche blieben ungenutzt und somit auch die Change auf den ersten Sieg.
Somit belegte man den 10. Platz von 12 teilnehmenden Teams. Ein Dank geht noch an die Amigos Landsberg für die Einladung sowie die hervorragende Organisation des Turniers.
© Markus Walter



