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Luchse unterliegen in einem spannenden Spiel in Regen den Drachen mit 3:4

Die Voraussetzungen waren denkbar schlecht, als die Luchse ihre Reise nach Regen antraten. Nicht weniger als 8 Stammspieler (u.a. Christian Falat, Matthias Hausch, Franz Liska, Klaus Reithmeier, Johann Kogler)  musste Trainer Hetzenecker ersetzen, die Aufgrund von Verletzungen oder beruflichen Terminen nicht teilnehmen konnten.

 

Aufgrund dieser Personalsituation mussten die Luchse erheblich Veränderungen in

sämtliche Reihen gegenüber dem letzten Spiel vornehmen und man war ob dieser Situation ziemlich skeptisch, wie sich die Mannschaft aus der Affäre ziehen würde.

 

Doch der Spielverlauf zeigte, dass die Luchse gewillt waren auch in der Ferne zu punkten.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel zweier Teams, welche offensichtlich auf gleicher Augenhöhe sind. Es war in den ersten Minuten ein offener Schlagabtausch in dem zu spüren war, dass beide Teams gewillt waren als Sieger vom Platz zu gehen.

In der 13. ten Spielminute waren es zunächst die Luchse, die jubelten. Nach einer zu kurzen Abwehr von Marcus Bauer konnte Andreas Steer die Scheibe zum 0:1 aus Sicht der Hausherren im Gehäuse unterbringen.

Regen fightete sofort zurück und leider leisteten die Luchse dabei, durch nur zum Teil nachvollziehbare Strafen, Schützenhilfe.

In der 16. ten Spielminute war es Ralf Reichenberger, der in Überzahl zum Ausgleich einschießen konnte. Noch schlimmer wurde es dann kurze Zeit später. Alexander Lohr musste bereits die Minuten davor erfahren, dass ein Schiedsrichter wohl ein besonderes Auge auf ihn geworfen hatte. Was aber nicht die unnötige Aktion entschuldigt, welche in der 17. ten Spielminute zu einer 5 + SPD Strafe für ihn führte.

Regen nutzte dies erneut durch ein Überzahltor durch Jan Nemec auf schönes Zuspiel von Florian Adlhoch zum 2:1.

 

Mit diesem Ergebnis ging man in die Drittelpause, in der Trainer Hetzenecker das Team nochmals darauf einschwor, zuerst die restlichen Strafminuten durch Einsatzbereitschaft

zu überstehen um dann den Druck auf das gegnerische Gehäuse wieder zu erhöhen.

An diese Vorgabe hielt sich die Mannschaft nach zwei brenzligen Situation auch.

Marcus Bauer im Tor der Drachen rückte nun mehr und mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Leider wurden zu oft die Torchancen nicht konsequent genutzt und man scheiterte immer wieder entweder an Marcus oder am eigenen Unvermögen. Bis in der 28. ten Spielminute endlich Fabian Jaax die Scheibe zum verdienten Ausgleich einnetzte.

 

Jetzt wogte das Spiel erneut Hin und Her mit leichten Vorteilen auf Seiten der Münchner, aber die Tore machten leider die Hausherren. Die Luchse waren wohl gedanklich schon beim Pausentee, als 53 Sekunden vor Schluss erneut Jan Nemec die Führung für den ERC Regen erzielen konnte. Wieder einmal wurde dem wieselflinken Stürmer einfach zu viel Raum gelassen, welchen dieser auch dankbar nutzte. Zusätzlich unglücklich gelang dieser Treffer bei numerischer Überlegenheit der Luchse.

 

Jetzt war in der Drittelpause erneut Aufbauarbeit zu leisten und wie auch im zweiten Drittel berannten die Luchse auch zu Beginn des letzten Drittels das Tor von Marcus Bauer……und fanden leider ein ums andere mal in ihm ihren Meister.

Und die Drachen selber nutzten eine der zahlreichen Konterchancen, welche sich ihnen boten.

Erneut war es Jan Nemec, der goldrichtig stand, als Christoph Müller einen Schuss von Florian Adlhoch nur noch nach vorne abprallen lassen konnte.  

War das Spiel durch dieses 4:2 jetzt gelaufen? 

Trainer Hetzenecker versuchte weiter alles und stellte sein Spiel auf 2 Reihen und schnelle Wechsel um, um den Druck noch mehr zu erhöhen. Zwar reagierte der Trainer der Hausherren Emil Rankl sehr schnell auf diese neue Situation, trotzdem erhöhten die Luchse noch einmal den Druck auf das Gehäuse. Bereits kurz nach dem 4:2 wähnte man sich bereits ein Stück näher, doch das Schiedsrichtergespann sah die Scheibe noch nicht im vollen Umfang hinter der Linie liegen. Es war in dieser Situation wohl das Glück des Tüchtigen, welches Marcus Bauer zur Seite stand, oder ein weitere Bewies seines Könnens in allen Situationen.  Kalt wurde dem Schlussmann der Regener sicher die letzten Minuten nicht, ebenso wie der neu formierten Abwehr der Drachen in der ein ehemaliger Spieler der Luchse, Markus Brunner, immer wieder entscheidend die Angriffe der Münchner stören konnte.

3 Minuten vor Schluss entschied man sich nach einer Auszeit dann alles auf eine Karte zu setzen und nahm Christoph Müller zugunsten eines weiteren Stürmers vom Eis. Und als die Uhr 59:14 zeigte gelang endlich der Anschlusstreffer durch Martin Krenn auf Zuspiel von Jaroslav Straka und Fabian Jaax.

Würde es doch noch klappen, wenigstens ein Remis zu erreichen ?  Die letzten Sekunden waren nichts für schwache Nerven konzentrierten sich doch 12 Spieler nur auf die kleine Scheibe, welche nicht mehr das Drittel der Hausherren verließ. Und erst als die Schlusssirene erklang und nach Auflösung der Spielertraube feststand, dass die Scheibe vor dem Gehäuse lag, konnten die tapfer kämpfenden Hausherren ihren Sieg feiern.

 

Für die Luchse blieb auf ihrem Heimweg leider nur die Erkenntnis, dass man ein gleichwertiger Gegner war. Es sollte aber sich langsam in den Köpfen der Spieler manifestieren, dass der alte Spruch „Auf der Strafbank gewinnt man keine Spiele“ aktueller den je ist. Dann besteht sicher noch die Möglichkeit auf einen der vorderen Tabellenplätze zu landen. Der Traum von einer Meisterschaft oder einer Vizemeisterschaft dürfte jedoch nach der bereits 3. ten Niederlage ausgeträumt sein.

 

Luchse erreichten ein Remis gegen die Drachen aus Regen !

Das Spiel der Luchse gegen das Team aus Regen bot alles, was sich ein Zuschauer

von einem Eishockeyspiel nur wünschen können.

 

Viele Tore und Torszenen, Penalty und Kampfeinlagen auf dem Eis aber auch sehr ansehnliche Kombinationen beider Teams.

 

Die Münchner waren kaum auf dem Eis, als man schon deutlich merken durfte, was sich der Gast aus Regen vorgenommen hatte.  Bereits nach 21 Sekunden konnten sich die Luchse nur

mit einem Foul dem sofort einsetzende Druck der Gäste erwehren.

Die darauf folgende Überzahlsituation machte jedoch offensichtlich die Spieler aus Regen etwas zu sicher, nachdem die Münchner die Scheibe an der blauen Linie abfangen konnten, nutzte Fabian Jaax den sich bietenden Raum und netzte die die Scheibe zum 1:0 ein.

 

Die Drachen wollten diesen Rückstand so schnell als möglich egalisieren und erhöhten stetig den Druck auf das Münchner Gehäuse, scheiterten jedoch immer wieder an Dejan Velkoski oder der gut gestaffelten Abwehr der Luchse. In der 8. ten Spielminute hatten die Regener jedoch Erfolg. Die Schiedsrichter gaben nach einem Foul an Florian Hillmeier einen etwas umstrittenen Penalty. Florian Adlhoch scherte sich aber ziemlich wenig um die Diskussionen und lies Dejan Velkoski keine Chance.

 

Seltsamerweise lies nach diesem Treffer der Druck der Regener wieder nach und München gelang es das Heft erneut in die Hand zu nehmen. Man scheiterte zwar mehrmals an dem glänzend aufgelegten Marcus Bauer, aber auch dieser konnte in der 10. ten Spielminute die neuerliche Führung durch Martin Krenn auf Zuspiel von Fabian Jaax nicht verhindern.

 

Beide Teams kämpften anschließend um jeden Zentimeter auf dem Eis.

Was auch oft Strafen nach sich zog. Nach einer Boxeinlage mussten auf Münchner Seite Martin Krenn und auf Seiten der Gäste der wohl etwas übermotivierte Fabian Hillmeier mit jeweils einer 2 + 2 + 10 Strafe in der Kühlbox Platz nehmen. Jaroslav Straka leistete zusätzlich Martin Krenn etwas Gesellschaft, so dass die Gäste zu einem Powerplay kamen, was jedoch zum Glück nicht genutzt werden konnte.

 

Offensichtlich hatte Emil Rankl in der Kabine seinen Spieler den Kopf gerade gerückt, denn die Regener zeigten im zweiten Drittel das man gewillt war beide Punkte aus München mitzunehmen.  Die Luchse hatten leider diesem Druck zu wenig entgegen zu setzen und mussten folgerichtig den Ausgleich in der 27. ten Spielminute erneut durch Florian Adlhoch hinnehmen. Und der Torschütze war immer noch nicht satt und erzielte nur 3 Minuten später mit seinem Hattrick den Führungstreffer für die Red Dragons.

 

Jetzt lag es an Peter Hetzenecker seine Mannen zurück in die Spur zu bringen. Und die Ansprache hatte Wirkung. München konnte das Spiel wieder offen gestalten, begünstigt auch durch das Spiel der Gäste, die sich offensichtlich vorgenommen hatten, dass  Spiel durch schnelles Konterspiel für sich zu entscheiden. Das jedoch einzig nennenswerte Ergebnis dieses Vorhabens war eine erneute Chance von Florian Adlhoch.

Diesmal blieb Dejan Velkoski jedoch Sieger.

 

Die Luchse machte Ihrerseits deutlich mehr Druck nach Vorne als im 2 ten Drittel, es war jedem Spieler wohl endlich klar geworden, das man mit einer Niederlage zu weit weg von der Spitzengruppe der Liga sein würde.

 

Nicht immer schön aber wenigstens mit Leidenschaft versuchte man das Ruder noch einmal rum zu reißen. Jetzt konnten sich die Spieler aus Regen oft nur mit einem Foul helfen, aber auch hier gelang es den Luchse keinen Profit aus den sich bietenden Möglichkeiten zu ziehen.

 

2 mal rettet der Pfosten bzw. die Latte für Marcus Bauer der das Glück des Tüchtigen für sich wohl gepachtet hatte. Bis zur 54. ten Spielminute, als der Kapitän der Münchner Christian Kinateder mit einem Hammer von der blauen Linie den verdienten Ausgleich erzielen konnte.

 

In Folge hatten die Münchner sogar noch die Möglichkeit den Siegestreffer zu erzielen, aber auch eine Überzahlsituation kurz vor dem Ende konnten die Gäste schadlos überstehen.

 

Das Remis war sicher den Spielanteilen nach gerechtfertigt und beide Teams können darüber auch froh sein einen Punkt zu bekommen. Trotzdem hilft es so richtig niemanden und so sah man nach dem Spiel eigentlich wenig zufriedene Gesichter auf beiden Seiten. Regen verlor einen Platz in der Tabelle und München schaffte seinerseits nicht den Sprung unter die ersten 3.

 

Am nächsten Wochenende treffen beide Teams erneut aufeinander.  Die Luchse werden alles versuchen dieses mal die Punkte aus Regen mit nach Hause zu nehmen um auf Platz 3 vorzurücken.  Begünstigt könnte dieses Vorhaben durch zwei Spieldauerstrafen gegen den ERC Regen werden. Ausgerechnet die beiden Spieler, welche die letzten 3 Jahre noch im Straubinger Trikot gegen den Mek spielten (Fabian Hillmeier und Florian Tkocz)

konnten Ihre Emotionen zu wenig kontrollieren. Gerade die Strafe gegen Florian Tkocz 11 Sekunden vor Schluss dürfte Emil Rankl sicher nicht sonderlich erfreuen.

 

Doch auch die Sorgenfalten von Peter Hetzenecker  werden nicht sonderlich weniger. Entgegen der Befürchtung der Gäste wird es im Kader der Luchse keine Veränderung geben. Alle Neuzugänge sind leider weiter im Krankenstand und konnten bisher nicht mit den Luchsen trainieren zusätzlich fehlen dem MEK diese Woche erneut Eiszeiten durch das Spiel des EHC München.

 

Dar Bus fährt am Sonntag um 13.30 Uhr von der Olympia Eishalle nach Regen.

Für Fans besteht die Möglichkeit im Mannschaftsbus mitzufahren.

 

Schatten und Licht am Doppelspielwochenende

Am Samstag unterlagen die Luchse gegen den EV Aich mit 4:6 am Sonntag konnte man den ASV Dachau deutlich mit 7:1 besiegen.

 

Unterm Strich kein sehr positives Wochenende für die Luchse.

 

 

 

Die Niederlage gegen den EV Aich im Moosburger Eisstadion war sicher verdient. Zu wenig konnte das Team von Peter Hetzenecker dessen Vorgaben und Hinweise umsetzen.

Statt über den Kampf in das Spiel zu finden, wollte man zu sehr Eishockey zelebrieren und lud die Aicher Stürmer vor dem eigenen Gehäuse immer wieder zu möglichen Nachschüssen ein.

Dass die gerade am Anfang übertrieben kleinlich pfeifenden Schiedsrichter etwas dazu beitrugen mag sicher sein, auch machte sich der kurzfristige Ausfall des Kapitäns Christian Kinateder sicher bemerkbar. Trotzdem dürfen all diese Umstande nicht als Entschuldigung herhalten, hat die Mannschaft doch genügend Potential um auch gegen den EV Aich zu gewinnen. Das soll die Leistung der Gastgeber nicht schmälern, aber Aich spielte an diesem Tag auch aufgrund von Personalproblemen in ungewohnter Aufstellung. Und bis auf wenige Spieler zeigte sich das restliche Team von Trainer Pell zwar bemüht, aber deutliche weniger effektiv und erfolgreich als die erste Reihe mit Lackner und Konschuh.

Trotzdem schafften es die Aicher ständig, sämtliche fast gleich gut besetzten Sturmreihen der Luchse auszuschalten und waren ihrerseits einfach konsequent genug sämtliche Chancen zu nutzen.

München bestimmte meist nur in Unterzahl das Spiel, eine Situation die wohl deutlich genug ist.

 

Am Sonntag wollte sich das Team dann rehabilitieren, nachdem auch deutliche Worte des Trainers gefallen waren. Und dies gelang im ersten Drittel dann auch sehr gut. Mit 4:0 konnte man dann verdient zum Pausentee gehen. Leider setzte sich der Schlendrian im zweiten Drittel wieder etwas durch, so dass die Dachauer ihren Ehrentreffer erzielen konnten und dieses Drittel mit 1:1 auch ausgeglichener gestalten. Im letzten Drittel  agierten die Luchse dann wieder energischer und konnten noch zwei weitere Treffer erzielen.

 

Man kann sicher das Potential im Team erkennen, nur müssen die Spieler auch bereit sein dieses abzurufen.

Wie dies geht zeigt im Moment der Ligenprimus aus Erding, die bereits nach 6 Spieltagen nur noch von einem Team aus eigener Kraft von der Tabellenspitze vertrieben werden könnten.

 

Dass dies ausgerechnet der nächste Gegner der Luchse, die Drachen aus Regen ist, zeigt wie schwer diese Aufgaben werden wird.

 

 

Erster Sieg in der neuen Saison für die Luchse

Mit einem verdienten 4:0 Sieg in Bruckberg konnten die Luchse den Anschluss an das obere Tabellendrittel wieder herstellen und verbesserten sich auf  Platz 4 der Tabelle

 

 

Die Vorzeichen waren nicht optimal, als die Luchse zu ihrem zweiten Auswärtsspiel in Moosburg fuhren. Neben den gesperrten Stammspielern Christian Falat und Maximilian Huff musste Trainer Hetzenecker noch kurzfristig die Ausfälle von Michael Blattner; Klaus Reithmeier, Bastian Koch und Franz Liska zur Kenntnis nehmen.

 

Trotzdem konnten die Münchner mit 3 Reihen das Spiel beginnen und machten von der ersten Minute an Druck auf das Tor des EV Bruckberg. Die Hausherren traten bei ihrem ersten Heimspiel in Bestbesetzung an, waren aber wohl etwas übermotiviert. Bereits beim Eröffnungbullys beging Tobias Sager ein Foul und wurde nach 3 Sekunden prompt auf die Strafbank geschickt. Die Luchse brauchten ihrerseits nur weitere  46 Sekunden um diese numerische Überzahl zu nutzen. Auf Zuspiel von Alexander Lohr konnte Flori Wimberger die Scheibe unhaltbar für Joachim Seichter zum 0:1 abfälschen.

 

Und München blieb am Drücker und fuhr einen Angriff nach dem anderen Richtung Bruckberger Gehäuse. Es war erneut die erste Reihe in Person von Flori Wimberger, der in der 4. ten Spielminute diesmal ein Zuspiel von Jaroslav Straka nutze und die Führung ausbaute.

 

Zum Ende des ersten Drittels schöpften die Hausherren dann Hoffnung, als 2 Münchner Spieler auf die Strafbank mussten.

 

Da diese Strafen aber erst kurz vor Drittelende ausgesprochen wurden, konnte Peter Hetzenecker  seine Mannschaft auf die brenzlige Situation einstellen und die Spieler setzten dies auch um und überstanden diese heiklen Minuten  zu Beginn des 2. ten Drittels schadlos.

 

Danach waren es erneut die Münchner, die das Heft in die Hand nahmen und immer größeren Druck auf das Gehäuse der Hausherren aufbauten.

Florian Wimberger hieß dann in der 28. ten Spielminute erneut der Torschütze. Er nutzte ein lupenreines Zuspiel von Martin Krenn, um seinen Hattrick zu erzielen.

 

Doch die Luchse hatten noch nicht genug und so sahen sich die Hausherren erneut einem  Angriff nach dem anderen gegenüber. Bruckberg versuchte zwar gegenzuhalten,

scheiterte aber bei den wenigen Chancen an dem aufmerksamen Dejan Velkoski im Tor der Münchner, der zweimal durch tolle Paraden die Hoffnung der Hausherrn auf einen Anschlusstreffer zunichte machte.

 

Weniger Glück hatte da sein Gegenüber, der nach einem wunderschönen ein Solo in der 32. ten Spielminute  von Alexander Lohr, die Scheibe zum 4. ten mal aus dem Netz holen musste.

Und das war dann auch genug für Joachim Seichter, der sich direkt im Anschluss auswechseln ließ.

 

Sein Nachfolger wirkte den Rest des Drittels zwar noch unsicherer, hatte aber zumindest das Glück auf seiner Seite, denn die Münchner konnten keinen weiteren Treffer mehr erzielen.

 

Auch im letzten Drittel schafften es die Hausherren nicht, die Münchner in Verlegenheit zu bringen. Trotz mehrmaliger Unterzahlsituationen konnten die Luchse den Vorsprung bis zum Ende des Spieles hin verwalten und mit zwei verdienten Punkten die Heimreise antreten.

 

Am kommenden Wochenende muss man 2x auswärts gegen den EV Aich am Samstag in Moosburg und am Sonntag in Dachau gegen die Woodspeckers ran. Sicher eine harte Aufgabe, weil beide gegnerischen Teams endlich die ersten Punkte einfahren wollen.

Aber will man das Ziel einer Platzierung unter den ersten 3 erreichen,  müssen auch diese Hürden genommen werden und zumindest 3 Punkte sollte man einfahren.

 

 

 

 

 

Aktualisiert (Dienstag, den 16. November 2010 um 13:39 Uhr)

 

Neuzugänge bei den Luchsen : „Nach der Wechselfrist ist vor der Wechselfrist“

Auch nach der Wechselfrist des BEV hat sich der MEK, unabhängig von den Ergebnissen der bisherigen Spiele, weiter auf dem Spielermarkt umgesehen.

 

Jochen Karl freut sich drei weitere Verstärkungen für die Luchse vorstellen zu können:

 

„Ladys First“  muss in diesem Fall natürlich immer eingehalten werden.

 

Kathrin Lehmann   ist auf dem Gebiet des Sports wirklich eine der ganz Großen.

Die sympatische Stürmerin hat inzwischen 197 Länderspiele auf dem Buckel und erzielte dabei 96 Tore und 76 Assists.

Als Captain der Schweitzer Nationalmannschaft konnte sie auch national jeweils erstaunliche Erfolge verbuchen. Sie wurde Schwedische Meisterin und 3 x Deutscher Meister und holte sich natürlich auch in der Schweiz diverse Titel.

 

„Nebenbei“ ist „Ka“ aber auch auf dem grünen Rasen als Torhüterin sehr erfolgreich.

Sie wurde u.a. UEFA Cup Siegerin, Schweitzer Fußballerin des Jahres 1999 und ist im Jahr 2004 zur Sportlerin des Jahres in München gewählt worden.

 

Im Moment steht sie bei den Fußballerinnen des FC Bayern im Tor und trainiert dort auch den Nachwuchs.

 

Kathrin veranstaltet übrigens sowohl Fußball- wie auch Eishockeytrainingscamps.

 

Das Trainieren mit den Luchsen ist sicher eine Bereicherung für beide Seiten und Kathrin freut sich hier mit offenen Armen empfangen worden zu sein. Aber auch die männlichen Spieler der Luchse konnten schon die Übersicht und Passgenauigkeit bewundern.

 

 

Auch der zweite Neuzugang der Luchse dürfte in München kein Unbekannter sein.

Peter Kalinowski   wird zum Kader der Luchse stoßen.

Der 32-jährige Verteidiger der u.a. bei Hedos  München das Eishockeyspielen erlernte stand auch schon im Kader des EHC München. Letzte Saison spielte Peter in der Regionalliga Nord bei den Moskitos Essen, wo er sich zum Ende der Saison leider verletzte. Im Moment hat er aber schon wieder mit dem regelmäßigen Eistraining begonnen und ist zuversichtlich ab Dezember die Luchse unterstützen zu  können.

 

 

Neu auf den bayrischen Eisflächen ist der dritte Neuzugang der Luchse:

Daniel Soriano

Der 29-jährige Außenstürmer wirbelte bisher die Verteidigungsreihen der Regionalliga Nord

durcheinander. Als Spieler des Stammvereins der Hannover Scorpions stand er auch ein halbes Jahr in Kader des DEL Teams. Aufgrund seiner beruflichen Verpflichtungen, welche ihn auch nach Bayern geführt haben, konnte er jedoch diesen Karriereweg nicht weiter vorsetzen.  Letztes Jahr war Daniel maßgeblich am Aufstieg de Wedemark Scorpions in die Oberliga Nord beteiligt. In 17 Spielern konnte er 9 Tore und 7 Assists erzielen.

Leider wurde auch er von einer Verletzung geplagt und hat sich vor kurzem einer Operation unterzogen. Wann er im Luchse Trikot auflaufen wird, ist daher leider noch ungewiß, die sportliche Leitung der Luchse hofft jedoch, dass dies noch dieses Jahr sein wird.

 

 

Sportlich konnten die Luchse bisher leider nicht ganz überzeugen. Nach dem erkämpften Remis (3:3) gegen den letztjährigen Meister aus Waldkraiburg mussten sich die Münchner im letzten Spiel am Samstag dem diesjährigen Meisterschaftsfavoriten aus Erding mit 3:7 geschlagen geben.

Erding nutzte seine Möglichkeiten konsequent, während die Münchner Stürmer immer wieder

mit der Verwertung Ihrer Chancen haderten. Dabei war München im  ersten Drittel die spielbestimmende Mannschaft, nur machten die Erdinger Spieler um Routinier Robert Steinmann halt die Tore zum 0:2. Im zweiten Drittel gelang den Luchsen zwar zwischenzeitlich der Ausgleich durch Tore von Fabian Jaax und Maximilian Huff, aber auch diesmal lies die Erdinger Antwort nicht auf sich warten. Die Gladiators konnten erneut mit zwei Treffern den alten Vorsprung herstellen. Und auch der Anschlusstreffer von Alexander Lohr wurde prompt mit einem weiteren Treffer der Erdinger beantwortet. Beide Teams waren in diesem Drittel gleichwertig und lieferten den Zuschauern oft packende Szenen vor den Toren. Im letzten Drittel wollten die Münchner noch mal versuchen mit aggressivem Spiel das Blatt zu wenden, leider wurde diese Prämisse jedoch etwas übertrieben. Und so fanden sich zu viele Luchse Spieler zu lange auf der Strafbank wieder, was die Gäste aus Erding weidlich ausnutzten und die Treffer zum 3:7 erzielten. Über die gesamte Spielzeit gesehen ein Sieg der etwas zu hoch ausgefallen ist, aber aufgrund des letzten starken Drittels der Gäste sicher ohne Frage in Ordnung geht.

 

Die Luchse müssen im nächsten Spiel gegen den EV Bruckberg unbedingt punkten, um nicht frühzeitig den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren.

 
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