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Isarriders entführen Triple aus Ingolstadt

Am Samstag den 23.03.2013 ging es für die Isarriders zum 3. Crazy Parents Cup nach Ingolstadt in die SaturnArena.
Was am Ende des Tages für die zweite Mannschaft des MEK rauskam, ahnte wohl kaum einer im Vorfeld.
Da die DEL Mannschaft, die Ingolstadt Panther, noch ein Vormittagstraining in den Turnierablauf drückten, ergab sich eine gemütliche Anfangszeit für die Isarriders. Zur Mittagsstunde stand man um 11:45 Uhr den Ice Sharks Weiden gegenüber.
In einer Bruttospielzeit von 25 Minuten standen fünf Partien an (3 Gruppenspiele + Zwischenrunde + Platzierungsspiel) Im ersten Spiel lief die Scheibe sehr gut durch die Münchner Reihen. Einzig die Chancenauswertung lies zu wünschen übrig. Die Tore fielen dann, kurioserweise, in eigener Unterzahl. Als ein Münchner Verteidiger in Kühlbox Platz nahm, drehte die erste Sturmreihe der Münchner so richtig auf und erzielte binnen zwei Minuten zwei Treffer. Wenig später fiel dann auch noch der dritte Treffer zum 3:0. Damit war das Spiel auch schon entschieden. Die Weidener kamen hin und wieder zu Chancen, eine davon wurde dann auch zum Endstand von 3:1 genutzt. Ein denkbar guter Start.
Nach einer zweistündigen Pause ging es gegen die "zweite" Mannschaft des Turnierveranstalters. Hier gab es schon im Vorjahr nichts zu lachen für die Isarriders. Eigentlich überlegen holte man 2012 nur ein 1:1. Auch diesmal war es der erwartet zähe Gegner. Erst gegen Ende der Partie konnte sich der Ösibomber Peter Wieser durchsetzen und netzte, bereits zum dritten Mal an diesem Tag, ein. Zwar kamen die Schanzer noch zu einer sehr guten Torgelegenheit, doch den Konter entschärfte Andreas Kirschbauer kurz Kirschi gewohnt souverän. Zweites Spiel, zweiter Sieg!
Dann stand das letzte Gruppenspiel an. Der Gegner war auch gleichzeitig der Titelverteidiger aus 2012. Somit ein Highlight denn die Erstauflage 2011 gewann die Isarriders. Der HC Sat1 (Anm. Satteins ist ein Ort in Vorarlberg) war auch in diesem Jahr Favorit. Die Münchner schworen sich mit aller Macht dagegen zu halten um den Gruppensieg einzufahren und somit im Halbfinale einen vermeindlich leichteren Gegner zu bekommen. Kurzum es war ein großer Kampf. Am Ende einer sehr hitzigen und teils überharten Partie standen die Isarriders als Sieger auf dem Eis. Ein nie erwartetes deutliches 3:1 war das Ergebnis und 82 Strafminuten auf beiden Seiten das Resultat aus so manchem (Faust)Kampf. Sollten die Isarriders tatsächlich um den Turniersieg mitspielen? Danach sah es nun aus.
Das Halbfinale war dann wieder nichts für schwache Nerven, beide Teams egalisierten sich zumeist im Mitteldrittel. Die wenigen Als Zwischenrundengegner stellte sich die "Erste" der Crazy Parents raus, da diese Gruppenzweiter in der Gruppe A wurden. Gruppensieger in der Gruppe A wurde das Team von Zelezny Brod aus Tschechien, welche dann in der zweiten Halbfinalpaarung auf denHC Sat1 trafen. Chancen auf beiden Seiten wurden entweder vergeben oder von beiden Goalies hervorragend pariert. Somit musste ein Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Und es lag wieder an Peter Wieser die Entscheidung herbeizuführen, denn er war der einzig erfolgreiche Schütze. 1:0 Sieg n.P. und ab ins Finale.

Da sich der HC Sat1 in seiner Halbfinalpartie gegen die Tschechen ebenfalls knapp mit 3:2 n.P. durchsetzen konnte standen sich also die beiden bisherigen Turniersieger im Finale gegenüber. Zunächst standen aber die anderen Platzierungsspiele aus. Das Spiel um Platz 7 verloren die Ice Sharks Weiden gegen die Wild Boyzs Deggendorf mit 0:4, Fünfter wurden die GBF München nach einem 3:1 Sieg über die Crazy Parents 2. Den Bronzeplatz sicherten sich Zelezny Brod mit einem deutlichen 4:0 Sieg über die Crazy Parents 1.

Die Stadionuhr zeigte mittlerweile 23:00 Uhr an, als es zum Showdown in der SaturnArena kam. Für beide Teams ging es um viel, die Vorarlberger wollten die schmachvolle Niederlage aus der Gruppenphase wettmachen und die Münchner auf keinen Fall diesen Turniersieg verspielen. Man konnte befürchten dass dieses Spiel wieder ähnlich hart werden könnte wie schon das Gruppenspiel. Weit gefehlt jedoch, zwar kämpften beide Teams um jeden Zentimeter Eis, allerdings immer fair. Dadurch kam es zu weniger Torszenen. Eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Landeshauptstädter nutzten die Satteinser dann aber gnadenlos aus und netzten zum 0:1 ein. Der erste Rückstand in gesamten Turnierverlauf, aber das brachte die Isarriders an diesem Tag nicht aus der Ruhe, weiter, immer weiter. Eine dopplete Überzahl sollte dann auch den Ausgleich bringen, wer anders als Peter Wieser, im Übrigen ebenfalls aus Österreich stammend, schlenzte die Scheibe unhaltbar in den Winkel. Mit diesem 1:1 endete dann auch die reguläre Spielzeit. Der Sieger musste also wieder im Shootout ermittelt werden. Spannung pur. Und hier entschieden dann wieder die beiden Hauptprotagonisten die Partie. Kirschi entschärfte den ersten Penalty mit seinem Schoner, der erste Schütze der IRM, Mario Rainer vergab leider denkbar knapp. Dann war wieder Kirschi zur Stelle und hielt auch den zweiten Penalty.
Peter Wieder stand am Bullykreis, lief auf den Goalie zu, kurze Bewegung nach links und mit der Rückhand unter die Latte. "I werd narrisch". Sollte Kirschi den nächsten Penalty halten dann hieße es Turniersieger 2013 - Isarriders München! Und er tat es. Aus und vorbei. Das ganze Team stürzte sich auf den Goalie. Unbeschreiblicher Jubel. Eine kurze Raupe noch auf dem Eis und dann das Handshake mit dem Gegner. Gleich im Anschluss gab es die Pokalübergabe auf dem Eis durch den GM der Crazy Parents, Martin Walter. Jedem Spieler wurden Medaillen und ein "Puckpokal" überreicht, eine sehr schöne Idee vom Veranstalter. Die Isarriders wurden nicht nur mit dem Pokal für den Turniersieger geehrt, auch der Topscorer & Topgoalie kam aus den Münchner Reihen. Den Fairnesspokal erhielten die Crazy Parents 2.
(Quelle: http://www.isarriders.de/index.php?option=com_content&view=article&id=142%3Aisarriders-entfuehren-triple-aus-ingolstadt&catid=8%3Anews; Stand 2013-03-28)

Aktualisiert (Freitag, den 07. Juni 2013 um 14:47 Uhr)

 

Sieg zum Saisonabschluss!

Die Luchse schlagen den ESV Waldkirchen verdient mit 6:3.

In einem strafenreichen Spiel sind die Münchner der Herr im Luchse-Bau und feiern einen schönen Saisonabschluss. Besonders erfreulich war die Unterstützung durch die zahlreichen Isar-Riders und dem 1-2-3 Eskalation-Fanclub ;-)
Wir wünschen allen Fans und Freunden und vorallem allen verletzten Spielern eine erholsame Sommerpause!

Aktualisiert (Freitag, den 07. Juni 2013 um 14:47 Uhr)

 

Last Men standing!

Mit 9+2 Spielern erspielten sich famos kämpfende Luchse einen Punkt in Dachau. Gegen die 18 Dachau schafften es leider die Münchner nicht den 2 Tore Vorsprung über die Zeit zu retten. Sinnbildlich für die tolle Moral war die bittere Verletzung von Kapitän Christian Kinateder. Trotz seiner Knieverletzung biss er die Zähne zusammen und stand hinten seinen Mann. Schade auch, dass ein Schuss 90 Sekunden vor Schluss den Weg vom Innenposten nicht zum Siegtreffer fand.
Rückblicken kann man den Kämpfern nur größten Respekt für den Super Einsatz und erkämpften Punkt zoll!

Aktualisiert (Freitag, den 07. Juni 2013 um 15:53 Uhr)

 

Rumpftruppe verliert in Pfaffenhofen

Mit 11+2 Spieler reisen die Luchse nach Pfaffenhofen an der Ilm (Achtung: Verwechslunggefahr) und kämpfen engagiert. Einen ähnlichen Fehlstart wie in Passau legen die Luchse hin und kassierten schnell zwei Tore. Dann fand sich das bunt durchgewürfelte Team und stand in der Abwehr solider. Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild: Pfaffenhofen lauert hinten und nutzt wieder einen Konter und ein Powerplay für zwei Tore. Das Beste im Mitteldrittel war aus Münchner Sicht die Top-Performance der Luchse-Fans! Einfach sensationell!!!
Im Schlussdrittel zeigten die verbleibenden 10 Spieler (Matthias Hausch schied verletzt aus) tolle Moral und wurden durch ihre nimmer müden Fans zum Ehrentreffer getragen. Sebastian Köhne belohnte sich für seinen unerlässlich Einsatz mit dem Treffer zum 1:5 Endstand (Zuspiel: Leeb und Oberdörfer).
Fazit: Der MEK konnte gegen gut stehende Paffenhofner zu wenig zwingend Torchancen kreieren. Zudem leistete man sich zu viele Fehler gegen ein sehr gut eingespieltes Heimteam.
Wichtig ist jetzt, dass für die letzten zwei Spiel nochmal alle noch zur Verfügung stehend Kräfte gebündelt werden um einen versöhnlich Saisonabschluss zu schaffen.

 

Passaus Partypooper?

Die Luchse wollen heute mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den 3-Flüsse-Städter die Aufstiegsparty versauen.
Leider ist aber wieder das Verletztungspech dem MEK treu. Mit Thomas Hemmerle fällt erneut ein wichtiger Stürmer aus und auch Roland Fischer muss wegen universitären Pflichten passen. Somit werden wieder mehr Verteidiger als Stürmer zur Verfügung stehen und der Coach wird wohl das Spieler-Quartett gut durchmischen müssen.
Wir wünschen der Mannschaft und der Vorstandschaft eine gute Fahrt und ein faires verletzungsfreies Spiel iim sicher gut gefüllten Passauer IceGate!