Münchner EK

Servus Jupp ! Ein Hiemer für München und wer ist Mister X ?

Aus beruflichen Gründen verliert der Kader der Luchse mit Andy Steffan, den alle nur Jupp nennen, einen Spieler, der vielleicht nicht so oft in den Vordergrund getreten ist, aber innerhalb der Mannschaft immer ein sehr positiver Teil war. „Der Jupp“ wie er sich selber oft nannte, fing relativ spät mit dem Eishockey spielen an und hatte oft den einen oder anderen Zweifel, wenn es um seine Leistungsfähigkeit ging. Völlig zu Unrecht meinten seine Mitspieler und nicht wenige wünschten sich den Kämpfer in ihrer Reihe. Wir wünschen Jupp alles Gute für die Zukunft und freuen uns schon auf seine versprochenen Besuche bei dem einen oder anderen Spiel.

Freuen können sich die Verantwortlichen des MEK, dass gestern ein neuer Verteidiger zum Kader stieß. Hiemer ist ja ein nicht unbekannter Name in der Eishockeywelt, aber für den Neffen von Uli Hiemer scheint dies keine Last zu sein. Andreas Hiemer spielte letzte Sasison noch beim ERC Lechbruck in der Landesliga und gehört dort zu den stablisten Verteidigern, wobei er den Statistiken nach auch einen Drang nach Vorne besitzt. Immerhin erzielte Andreas die zweitmeisten Treffer der Verteidiger. Der großgewachsene Füssener wird die „Allgäu Connection“ bei den Luchsen vergrößern und sicher für manche Angreifer ein unüberwindbares Hindernis.

„Diese Verpflichtung war wichtig für unseren Kader“ meinet Jochen Karl nach der Unterschrift gestern Abend. „ Durch den langfristigen verletzungsbedingten Ausfall von Christian Falat und Korbinian Fertig in der Defensive und Stefan Krönke, sowie dem Umstand, dass ein anderer Stürmer  nach dem Sommertraining gar nicht mehr aufgetaucht ist, haben wir uns entschlossen nochmal auf die Suche zu gehen. Auch ist nicht sicher, ob bei Daniel Soriano eine schmerzfreie Saison möglich ist und auch die persönliche Situation von Jaroslav Straka könnte sich kurzfristig ändern. München ist ein besonderes Pflaster, da viele Spieler beruflich oft verhindert sind und wir deshalb einen relativ großen Kader haben“

Es wird gemunkelt, dass der MEK im Momet noch Gespräche mit einem weiteren Stürmer führt ?

„ Das ist richtig“ gibt Karl zu „bei Mister X handelt es sich um einen jungen sehr talentierten Stürmer, der sicher auch in höheren Ligen hätte spielen können. Zeitliche und persönliche Gründen könnten jedoch dazu führen, dass er ebenfalls noch zum Luchse Kader stößt, wenn die Pass Formalitäten noch rechtzeitig abgewickelt werden können. Die Luchse werden auch durch diesen Zugang dann für die Gegner bestimmt eine härtere Nuss als letzte Saison“ fügt er noch verschmitzt grinsend hinzu.

 

Erster Auftritt der Luchse beim Landesligisten SG Oberstdorf/Sonthofen endet mit einem 5 : 2 Sieg !

Wie leider schon üblich zu Saisonbeginn war die Kaderstärke eher bescheiden, was manchem Offiziellen die Zornesröte ins Gesicht trieb. Bei einem Kader von über 20 Spielern kamen die Luchse gerade mal knapp über die Mindestantrittsstärkt. Kein optimaler Beginn für das erste Saisonspiel.

Man konnte zusätzlich mit Patrick Smolik und Florian Sonnengruber noch zwei Junioren des EHC München als Gästespieler begrüßen so dass sich schließlich 11 Spieler und 2 Torhüter auf den Weg ins Allgäu machten.

Der Gastgeber hatte sich bei der Betrachtung dieses kleinen Häufchens seine Sache wohl einfacher vorgestellt, als es der Verlauf des Spieles zeigen sollte.

Man versuchte von Anfang an Druck auf das Tor der Münchner auszuüben und wählte zu Beginn eher die „Schiessen aus allen Rohren“ Taktik. Diese Schüsse fanden jedoch alle nur ein Ziel:  Peter Klammsteiner, der zu Beginn das Luchse Tor hütete. Ein ums andere Mal konnte er die Angriffe der Oberstdorfer entschärfen und wurde dabei von einem sehr dicht gestaffelten Block Münchner Luchse tatkräftig unterstützt.

Zu Tatkräftig in den Augen der beiden Schiedsrichter. Bereits im ersten Drittel ging insgesamt 7 mal die Kühlboxtür auf Seiten der Gäste auf, wobei selbst die Einheimischen bei den meisten Strafen nur verwundert den Kopf schütteln konnten.

Aber auch diese zusätzliche Belastung steckten die Luchse gut weg, und nachdem man merkte, dass da nicht so viel kam wie befürchtet, begann man selber den Weg zum Tor zu suchen.

In der 13. ten  Spielminute sollte es dann einer der beiden EHC Junioren sein, der solche einen Angriff zur Führung verwerten konnte. Nach einem sehenswerten schnellen Spielzug über Michael Blattner und Manfred Schreiber versenkte Florian Sonnengruber die Scheibe unhaltbar zum 0:1

Die Hausherren erhöhten darauf noch einmal den Druck und kamen in der 7 ten Überzahlsituation, der leider die deutlichste Fehlentscheidung der Schiedsrichter vorausging, zum Ausgleich. Nach immer wieder schwachen Passspiel langte es dem besten Spieler der Hausherren an diesem Abend offensichtlich.  

Markus Bauer schnappte sich die Scheibe und fuhr alleine ein gekonntes Solo durch die 4 Münchner Spieler, welches er zum 1:1 Ausgleich abschloss.

Mit diesem Zwischenstand gingen beide Teams in die Drittelpause

Man wollte dem „Fahrplan“ konzentriert dem Gegner die Passwege zuzustellen auch im

2. ten Drittel weiter folgen, aber weniger Strafzeiten verursachen. Den ersten Punkt konnte das Team auch umsetzen, den zweiten jedoch weiterhin leider nicht.  Es gibt wohl doch mehr regionale Unterschiede bei der Regel-Auslegung als man vermuten möchte. Vielleicht lag es aber auch an der Kommunikation zwischen Spielern und Schiedsrichtern, die Folge war leider weiterhin die gleiche:

Luchse wanderten auf die Bank. Insgesamt 4 x konnten die Gastgeber ihr Überzahlspiel üben, was auch in Zukunft von Nöten sein dürfte, denn weiterhin gelang es nicht den Führungstreffer zu erzielen.

München konnte zwischenzeitlich nur noch mit 10 Spielern antreten, da eine Scharte in der Kufe von Johann Kogler ein Weiterspielen erst mal unmöglich machte. Hierzu möchten wir uns nochmal ausdrücklich bei dem Betreuerstab der Oberstdorfer bedanken. Nachdem der zuständige Eismeister leider keinerlei Hilfe anbot, schafften es der Betreuer der Hausherren und der Luchse zusammen die Schleifmanschine der Schnellläufer zu nutzen, um den Schlittschuh wieder in Ordnung zu bringen.

Das Traurige an dieser Aktion war eigentlich nur, dass der Berichtsschreiber so den erneuten Führungstreffer der Münchner nicht verfolgen konnte. Es war der Kapitän Christian Kinateder der eine Überzahlsituation kurz vor Drittelende auf Vorlage von Florian Sonnengruber und Michael Blattner ausnutzen konnte.

Würden die Kräfte auch im letzten Drittel ausreichen, war die große Frage ?

Die Hausherren versuchten zwar weiterhin den Ausgleich zu erzielen, jedoch wirkten die Aktionen oft eher hilflos. Das versuchte Kurzpassspiel fand spätestens beim dritten Pass sich immer wieder auf der Kelle eines Münchner Spielers wieder und selbst wenn man bis zum Tor kam, stand dort mittlerweile Tom Berger seinem Vorgänger Klammi in nichts nach.

Nachdem die Luchse inzwischen auch die Eigenheiten der Schiedsrichter besser beurteilen konnten, war man endlich auch zahlenmäßig auf gleicher Höhe.

Dies nutzte Johann Kogler dann auch reichlich aus. Nachdem er ja im zweiten Dritttel seine Kräfte geschont hatte setze er diese Reserven durch 3 Tore in der 44.ten, 47.ten und 58. ten um.

Auch der zwischenzeitliche Treffer durch erneut Christian Bauer konnte die Freude der Hauptstädter natürlich nicht trüben.  Mehr schon die Aktion von Sebastian Blaha in der 60. Spielminute. War dieser Spieler bereits vorher durch seine eher ruppige Spielart aufgefallen, war der Frust bei ihm wohl am ausgeprägtesten, so von einem Bezirksligisten vorgeführt zu werden. Dass er dann ausgerechnet beim kleinsten Münchner Spieler einen Kniecheck vollzog, wurde zwar korrekter Weise durch eine Spieldauer bestraft, half aber Korbinian Hacker auch nicht viel. Gute Besserung von dieser Stelle

Als Fazit darf man dieses Ergebnis nicht überbewerten, die Leistungsfähigkeit mancher Gruppengegner dürfte deutlich höher sein, als es an diesem Abend die der Allgäuer war. Auch die Antrittsstärke muss sich nachhaltig ändern. Zum Glück ist das Oktoberfest in München mit all seinen Begleiterscheinungen ja bald beendet, was hier eine Verbesserung vermuten lässt ;-)

Trotzdem ist es ein positives Zeichen über das sich die Luchse genauso freuten, wie über den Umstand, dass Florian Sonnegruber direkt nach dem Spiel seinen Mitgliedsantrag unterschrieb :-)

 

Vorläufiger Spielplan 2011/2012

Brandaktuell hier der vorläufige Spielplan der Luchse (ohne Gewähr)

 

Pfaffenhofen 1B   -      MEK                           Freitag           14.10              19:30 Uhr

MEK   -                      Waldkraiburg 1B        Samstag          22.10               19:45 Uhr

MEK   -                      Aich                            Samstag          29.10               19:45 Uhr

MEK   -                      Bruckberg                   Samstag          05.11               19:45 Uhr

Waldkraiburg 1B   -   MEK                           Freitag            11.11               19:45 Uhr

Dachau   -                   MEK                           Sonntag          13.11               19:30 Uhr

MEK   -                      Ottobrunn                    Sonntag          20.11               16:45 Uhr

Germering 1B   -        MEK                           Samstag          26.11               17:00 Uhr

Erding 1B   -              MEK                           Sonntag           04.12               18:00 Uhr

Passau 1B   -              MEK                           Sonntag          18.12               18:30 Uhr

MEK   -                      Pfaffenhofen 1B          Freitag           06.01               19:45 Uhr

MEK   -                      Dachau                        Freitag           13.01               19:45 Uhr

Aich   -                       MEK                           Sonntag          15.01               17:15 Uhr

MEK   -                      Passau 1B                   Samstag          21.01               19:45 Uhr

Ottobrunn 1B   -         MEK                           Freitag            03.02               20.15 Uhr

MEK   -                      Germering 1B             Freitag            10.02               19:45 Uhr

MEK   -                      Erding 1B                   Sonntag           12.02               16:45 Uhr

Bruckberg   -              MEK                           Freitag            17.02               19:30 Uhr            

 

 

Brüderpaar beim MEK !

Das reimt sich und alles was sich reimt das stimmt (Zitat Pumuckel)

 

Neuzugänge im Defensivbereich  beim MEK

 

Nachdem Hans Kogler letztes Jahr zum Kader der Luchse gestoßen ist, folgt ihm diese Saison sein Bruder Ludwig KOGLER

Ludwig durchlief ebenso wie Hans seine Eishockeylehrjahre beim TEV Miesbach und wechselte letztes Jahr für eine Saison zum EHC Bad Aibling. Der 20 jährige Verteidiger kann von den erfahrene Luchseverteidigern sicher noch einiges lernen, im Gegenzug wird durch seinen jugendlichen Elan auch eine Stärkung in der Defensive eintreten, ist sich Jochen Karl sicher.

Es ist übrigens das erste Mal, dass bei den Luchsen ein Brüderpaar gemeinsam aufs Eis geht.

 

Und noch eine weitere Neuverpflichtungen können Peter Hetzenecker und Jochen Karl vorstellen.

Im Tor wird zukünftig  Peter Klammsteiner  genannt „Klammi“ die Position von Christoph Müller einnehmen.

Nachdem Mulle den Verantwortlichen früh genug mitgeteilt hatte, dass er diese Saison sportlich leider pausieren musste, war man fieberhaft auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz. Sicher keine leichte Aufgabe, gehörte Mulle zusammen mit Dejan doch zu den besten Torhüterduos der Liga.

Mit „Klammi“ hat man diese Vorgabe jedoch voll erfüllt. Der 29-jährige Füssener spielte für den EV Füssen bis zur Oberliga, bevor er zu den Falken nach Pfronten in die Bayernliga wechselte.

Der Kontakt kam über Michi Blattner einen der dienstältesten Spieler des jetzigen Luchsekaders zustande und wurde gestern erfolgreich abgeschlossen.

 

„Die Defensive steht jetzt“ freut sich Peter Hetzenecker, jetzt wird  man noch schauen, ob man den einen oder anderen Stürmer verpflichten kann, um in der Liga vorne mitzuspielen.

 

He is Back :-)

Nach einem Jahr Pause ist der „Manniator“ wieder ein Bestandteil im Kader der Luchse

Manfred Schreiber wird in der kommenden Saison wieder auf Torejagd für den MEK gehen.

Die Verantwortlichen freuen sich, mit Manni jetzt einen Spieler in den eigenen Reihen zu haben, der auch durch seine körperliche Präsenz direkt vor den gegnerischen Tor punkten kann.

„Diese Präsenz hat in manchen Spielen der letzten Saison etwas gefehlt. Auch seine höherklassige Erfahrung wird den jungen Spielern sicher einen Schritt weiter helfen“ ist sich der sportliche Leiter Jochen Karl sicher.

Letztendlich waren es die Erfahrungen der letzten Saison mit einer regen Trainings- und Spielbeteiligung, die Manfred zu diesem Schritt bewogen haben. Der Kontakt zum Team bestand ja weiterhin.

Jochen Karl ist sich sicher, dass die Entscheidung von Manfred auch einen Anstoß bei anderen Spielern geben kann, mit denen sich die Luchse im Moment in Gesprächen befinden