Münchner EK
Luchse gewinnen in Erding mit 3:0 und verteidigen weiter die Tabellenführung
Vor der Partie waren einige Sorgenfalten in den Gesichtern von Peter Hetzenecker und Jochen Karl zu sehen. Musste man doch den Ausfall von 6 namhaften Spielern verkraften u.a. der etatmäßigen Nummer 1 im Tor Dejan Velkoski. Die komplette 2. te Sturmreihe und weitere Stürmer in jeder Reihe standen den Luchsen nicht zur Verfügung. So war zuerst einmal Umbauarbeit gefragt und die Hoffnung auf ein positives Ergebnis aufgrund der vielen Fragezeichen etwas getrübt.
Doch auch die neue Zusammenstellung sollte die Luchse weiter in der Erfolgsspur halten.
Nachdem zum Glück alle Verteidiger zur Verfügung standen, schafften es die Luchse, die Hausherren im ersten Drittel kaum zu zwingenden Torchancen kommen zu lassen. Erding hatte zwar etwas mehr Spielanteile, doch konnte man selten den Druck bis vor das Gehäuse der Luchse bringen. Dort zeigte Roland Fischer, dass er in den 6 Jahren Abwesenheit nicht allzu viel verlernt hat. Anfangs noch mit der einen oder anderen kleinen Unsicherheit, steigerte sich „Rolle“ das gesamte Spiel über zu einem sicheren Rückhalt.
Die Luchse mussten zu Beginn ihrem engagierten Spiel etwas Tribut zollen, sahen doch die beiden Unparteiischen mehrmals eine Strafe und schickten zwischen der 4. ten und 8. ten Spielminute dreimal einen Münchner auf die Strafbank. Doch auch in Überzahl gelang es den Erdingern nicht, entscheidend zum Abschluss zu kommen, es war im Gegenteil Harald Nuss, der sich in Unterzahl die Scheibe schnappte und auf das Tor von Michael Martin zulief, leider jedoch den Puck an die Querlatte setzte.
Aber auch die Münchner konnten eine Überzahlsituation im ersten Drittel nicht nutzen und scheiterten mehrmals an dem Erdinger Goalie.
Ab dem zweiten Drittel nahmen dann die Luchse immer mehr das Heft in die Hand. Erding konnte nur noch vereinzelt agieren, wurde immer mehr in die Defensive gedrängt. Auch hier zeigte Michi Martin oft seine Klasse, indem er entweder die Schüsse der Münchner sicher wegfischte, oder den finalen Torschuss mit allen Mitteln verhinderte. Mehrmals flog auch das eigene Tor dabei aus der Verankerung, was ab einem gewissen Zeitpunkt den Unwillen der Münchner Bank auf sich zog.
Die erste Reihe um den Kapitän Christian Kinateder schaffte dann aber trotzdem die verdiente Führung. Nach einer schönen Kombination erwartete jeder den Schuss von der blauen Linie, aber Kini täuschte geschickt zwei Erdinger Spieler und konnte zentral vor dem Gehäuse den Puck unhaltbar zum 0:1 in die Maschen hämmern.
Mit dieser knappen Führung und großem Einsatz bei zwei weiteren Unterzahlsituationen ging man dann zum verdienten Pausentee in die Kabine.
Wann würde der Ansturm der Hausherren kommen ? Würde Erding endlich die Räume etwas öffnen, um den ein oder anderen Konter setzen zu können ?
Im letzten Drittel versuchten es die Gladiatoren noch einmal, aber wie schon das ganze Spiel fehlte einfach die Durchschlagskraft im Sturm. Und nachdem die Verteidiger jetzt tiefer nachrückten bot sich der erhoffte Platz.
Patrick Oberdörfer nutzte dies und spielte in der 46. ten Spielminute einen sehenswerten Paß aus dem eigenen Drittel heraus direkt auf den Schläger von Martin Krenn, der im richtigen Moment gestartet war. Kein Erdinger Spieler konnte den Abschluss verhindern und auch Michi Martin hatte keine Chance, als der Münchner Stürmer ihm den Puck zwischen den Schonern durchschob. Die Erleichterung auf Münchner Seite war groß, die Enttäuschung auf Erdinger ebenso, nur so ist es wohl zu erklären, dass direkt nach dem Wiederanpfiff die Erdinger noch nicht so ganz bei der Sache waren und erneut Martin Krenn einen Treffer erzielen konnte.
Diese zwei Treffer innerhalb von 17 Sekunden beendete dann alle Bemühungen der Hausherren. München konnte die restliche Zeit seinen Vorsprung sicher verwalten und auch das ein oder andere Kabinettsstückchen zeigen, so „spielte“ Harald Nuss kurz vor Ende mit der gesamten Erdinger Mannschaft erfolgreich ein Katz und Maus Spiel.
Aus dem Team der Luchse jemand speziell hervorzuheben ist sicher schwer, auch die Spieler der „zweiten Garde“ zeigten alle eine kämpferisch starke Leistung die dann zum verdienten Sieg führte. So musste z.B. Andy Steer mehrmals die körperliche Robustheit von Steini spüren, gab aber zu keinem Zeitpunkt nach und konnte sich sogar einmal deutlich revanchieren J . Zusätzlich ist natürlich das Shout Out von Roland Fischer hervorzuheben.
Die Luchse bestreiten dieses Jahr nur noch das Auswärtsspiel gegen die 1B aus Passau.
Trotz der Tabellensituation wird man auch dieses Spiel ernst nehmen und speziell Jaro Straka brennt darauf in seinem letzten Spiel für die Luchse nochmal zu scoren.
Fans haben die Möglichkeit am 18.12 im Team Bus mitzufahren
Luchse schlagen die Igel aus Ottobrunn verdient mit 7:4
Es war Derbytime angesagt im heimischen Luchsbau. War mit dem ERSC Ottobrunn nicht nur ein Nachbar zu Gast, sondern auch einer der Titelfavoriten der Bezirksliga Ost. Ist doch der Aufstieg das klare Ziel der Igel und die bisherigen Ergebnisse unterstrichen auch diese Ambitionen. Die Luchse wussten, dass man eine spielstarke Mannschaft zu Gast hatte, welcher man keinen Zentimeter Luft auf dem Eis lassen durfte und begannen auch dementsprechend druckvoll. Ottobrunn war offensichtlich etwas überrascht, dass ein Team, anders als die bisherigen Gegner so extrem offensiv gegen sie agierte. Und bevor man es sich versah, klingelte es bereits im Gehäuse der Gäste. 1:49 zeigte die Uhr als Martin Krenn ein Zuspiel von Jaroslav Straka verwerten konnte. Die Münchner wollten frühzeitig zeigen, wer Herr im Hause ist und marschierten vom kommenden Anspielbully erneut weiter nach Vorne. Philipp Ackle wusste sich nur mit einem Foul zu helfen und wanderte dafür auf die Strafbank. Und endlich klappte auch einmal das Überzahlspiel der Luchse. Dem Kapitän Christian Kinateder war es überlassen, mit einem Schlagschuß von der blauen Linie Manuel Gillmeyer zum 2:0 zu überwinden. Der MEK machte auch nach diesem Tor weiter Druck, zu viel für das Schiedsrichtergespann, welches in Folge beiden Mannschaften mehrere, teilweise schwer nachvollziehbare Strafen aufbrummte. In Folge davon konnten sich beide Unterzahlformationen auszeichnen, wobei bei Ottobrunn Manuel Gillmeyer im Gegensatz zu seinem Gegenüber Dejan Velkowski deutlich mehr Arbeit zu leisten hatte, diese aber erfolgrich meisterte. Aber auch Dejan war bei den wenigen Angriffen auf sein Gehäuse immer zur Stelle. In der 16. ten Spielminute konnten die Igel aber auch ihn überwinden. Bei doppelter Überzahl schaffte Ottobrunn durch ihren Kapitän Patrick Gerber den Anschlusstreffer zum 2:1 Die Luchse zeigten sich aber wenig beeindruckt. Im Gegenteil, trotz noch laufender 4-5 Unterzahl gelang Harald Nuss mit einem sehenswerten Solo, bei dem er zwei Ottobrunner im Laufduell locker besiegte und auch dem guten Manuel Gillmeyer keine Chance lies, der Treffer zum 3:1 . Ottobrunn war sichtlich beeindruckt, wobei manche Spieler dies offensichtlich eher an der angeblichen Überhärte der Luchse festmachen wollten, und in Folge jede Unterbrechung nutzen, um die Münchner Spielerbank zu beschimpfen. Dass aber nach dem ersten Drittel Lorenz Kogler und nach dem zweiten Fabian Jaax durch Fouls verletzungsbedingt ausfielen, scheint man wohl wissentlich übersehen zu haben. Auf diesem Weg wünschen wir beiden Spielern gute Besserung, leider lassen die ersten Nachrichten aus dem Krankenhaus nichts Gutes vermuten. Dieses Jahr werden wohl beide nicht mehr aufs Eis zurückkommen.
Ein neues Bild bot sich den knapp 100 Zuschauern im zweiten Drittel, jedoch nur durch den Umstand, dass die Luchse die Trikots tauschen mussten, da Ottobrunn mit den Heimtrikots aufgelaufen war. Sportlich knüpften die Münchner an der Leistung des ersten Drittels an und schnürten durch gelungene Kombinationen die Gäste immer wieder in deren Drittel ein. Trotzdem war es der ERSC Ottobrunn der erneut in Überzahl den nächsten Treffer markieren konnte. Nach einer Superparade von Dejan Velkoski schien die Situation schon geklärt, als der Puck von Christian Mayerle Richtung Münchner Gehäuse geschlagen und dort unhaltbar zum 4:2 abgefälscht wurde. Aber auch diesmal sollte die Antwort der Luchse nicht lange auf sich warten lassen. Erneut war es Martin Krenn, der in der 26. ten Spielminute ein Solo gekonnt vollendete. Bei diesem Angriff verletzte sich Manuel Gillmeyer ohne Fremdeinwirkung und musste seinen Platz für Florian Freundorfer verlassen. Dieser erwischte einen denkbar ungünstigen Einstand, denn bereits 46 Sekunden später zappelte der Puck erneut in den Maschen des Gästetores. Maximilian Huff hatte ein Zuspiel von Martin Krenn erfolgreich zum 5:2 genutzt. Und knappe 3 Minuten später klingelte es schon wieder. Matthias Hausch versenkte die Scheibe unhaltbar zum 6:2 Gästetrainer Michael Schnaidawind nahm daraufhin eine Auszeit, da sich langsam ein Debakel anbahnte. Ottobrunn überstand dieses starke Drittel der Münchner ohne weitere Gegentreffer. Im letzten Drittel nutzte Ottobrunn erneut eine Überzahlsituation zum 6:4 Anschlusstreffer durch Daniel Carvalho. Aber wie auch bei den anderen Treffern der Igel, antworteten die Luchse prompt. Nur 30 Sekunden später traf erneut Martin Krenn auf Zuspiel von Maximilien Huff zum 7:4. Diesmal legte auch Ottobrunn wieder nach. Erneut in Überzahl erzielte Peter Kraus den letzten Treffer des Abends zum 7:4 in der 45. ten Spielminute. Die restliche Zeit verwalteten die Luchse ihren Vorsprung auch immer wieder gebremst durch Strafzeiten. Manche dieser Entscheidungen waren für beide Teams über das gesamte Spiel gesehen leider schwer nachvollziehbar. So bleibt es für viele ein Rätsel, warum Harald Nuss in der 52. ten Spielminute eine 2 + 10 Strafe aufgebrummt bekam. Für alle sichtbar wollte Harry dem heranstürmenden Ottobrunner Spieler nur ausweichen, der ohne Rücksicht auf Verluste den Zweikampf gesucht hatte. Dass er bei dieser Ausweichaktion sicher mit dem Schläger den Spieler traf ist unzweifelhaft richtig, aber soll er lieber eine Verletzung in Kauf nehmen ? Nach dem Spiel konnte man auf Seiten der Hausherren trotzdem ein rundweg positives Fazit ziehen. Ottobrunn erzielte 3 seiner 4 Treffer in Überzahl, welche bei einem anderen Schiedsrichtergespann so evtl. gar nicht erst entstanden wären. Zusätzlich müssen manche Luchse einfach ihre übermotivierten Aktionen etwas besser kontrollieren, welche sich durch ein paar einfach dummen Fouls äußerten. Die übrige Zeit hatten die Luchse ihren Gegner größtenteils fest im Griff und konnten deshalb die Tabellenführung zu Recht verteidigen. Jetzt muss man hoffen, dass Ottobrunn noch den einen oder anderen Punkt liegen lässt, um auch nach Minuspunkten den Platz oben am Stockerl zu erreichen. Die Luchse bleiben auf dem Eis weiterhin ungeschlagen!Die Luchse bleiben auf dem Eis weiterhin ungeschlagen!
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Luchse nach zwei Auswärtssiegen neuer Tabellenführer !
Luchse nach zwei Auswärtssiegen neuer Tabellenführer ! Waldkraiburg – München : 4 – 8 ; Dachau – München 1:18
Mit zwei Auswärtssiegen am Wochenende konnten die Luchse das erste Mal die Tabellenführung der Gruppe Ost erreichen. Los ging es am Freitag bei den kleinen Löwen aus Waldkraiburg. Trotz des 8:0 Hinspielsieges waren die Spieler um Peter Hetzenecker gewarnt. Hatte Waldkraiburg doch mit einem Remis auf heimischen Eis gegen den letztjährigen Sieger der Bezirksliga Ost, den TSV Erding, gezeigt, dass man dieses Team nicht unterschätzen darf. Leider reisten die Luchse wegen zweier Spielabsagen nur mit 14 Spieler an und nach dem Aufwärmen konnte auch Marian Panten verletzungsbedingt nicht am Spiel teilnehmen. Da Waldkraiburg jedoch auch nur 13 Spieler aufbieten konnte, waren in dieser Hinsicht die Chancen weiterhin gleich. Die Luchse übernahmen von Beginn an die Spielführung und kamen sehr schnell zu einigen Chancen. In der 3. ten Spielminute gelang dann auch folgerichtig der Führungstreffer durch Maximilian Huff. Auch in der Folge waren die Münchner spielbestimmend, die Gastgeber konnten durch das gute Defensivverhalten der Luchse kaum Druck auf das Gehäuse von Dejan Velkoski ausüben. In der 11. ten Spielminute war es dann Fabian Jaax, der ein schönes Zuspiel von Matthias Hausch zur 2:0 Führung nutzen konnte und bereits 3 Minuten später revanchierte er sich dann mit einer schönen Vorlage, die Hauschi mit einem Distanzschuss zum 3:0 nutzte. Man war sich dann wohl etwas zu sicher und so gelang den Hausherren folgerichtig auch der Anschlusstreffer in Überzahl durch Daniel Höfer. In der Kabine wurde diese beginnende Nachlässigkeit deutlich angesprochen. Entsprechend bemüht zeigten sich die Münchner nach dem Wiederanpfiff und konnten auch dieses Drittel nach Toren von Harald Nuss und Christian Kinateder, sowie einem Treffer der Hausherren erneut durch Daniel Höfner, diesmal sogar in Unterzahl L , ebenfalls mit 2:1 für sich entscheiden. Im letzten Drittel verflachte das Spiel etwas, sicher auch dem intensiven Einsatz beider Teams etwas geschuldet. Trotzdem konnten die Münchner erneut 2 Treffer durch Lorenz Kogler und erneut Matthais Hausch erzielen, die Hausherren verwandelten einen Penalty zum 4:8 Endstand. Lobend erwähnen muss man auch die beiden Unparteiischen, welche mit viel Fingerspitzengefühl agierten und das faire Spiel zu jeder Zeit sicher leiteten. Aus Münchner Sicht sicher das beste Spiel bisher, wobei man sicher noch an der Effizienz im Überzahlspiel arbeiten muss. Strafzeiten München : 4 Waldkraiburg 8
Am Sonntag trat man dann beim Nachbarn in Dachau an. Diesmal konnte Peter Hetzenecker auf drei vollständige Reihen zurückgreifen, die von Beginn an keinen Zweifel aufkommen ließen, wer an diesem Abend als Sieger vom Eis gehen würde. Die Hausherren, durch eine Reihe verletzter Stammspieler sicher deutlich geschwächt, versuchten sich dem Sturmdrang der Luchse entgegenzustellen. Aber die Spechte mussten bereits nach dem ersten Drittel erkennen, dass es an diesem Abend einfach unmöglich war, den Torhunger der Münchner zu stoppen. Insgesamt 18 mal musste der sich tapfer wehrende Robert Radloff im Gehäuse der Gastgeber hinter sich greifen, doch die sportlich fairen Dachauer kämpften das ganze Spiel über mit fairen Mittel und kamen dann auch zum verdienten Ehrentreffer durch Johannes Karl zum 1:18 Endstand Mit diesem Kantersieg kletterten die Luchse auf Tabellenplatz 1 in der Gruppe Ost, jedoch hat man bereits 3 Minuspunkte auf dem Konto. Am kommenden Sonntag kommt es dann in der Münchner Olympiahalle zum derzeitigen Spitzenspiel gegen den bisher verlustpunktfreien ERSC Ottobrunn, der sich gegen den bisherigen Tabellenführer EV Aich mit einem Auswärtssieg durchsetzen konnte. Auch durch die Tatsache, dass in Reihen der Ottobrunner viele ehemalige Münchner stehen, liegt sicher zusätzlich viel Brisanz in dieser Partie. Die Igel aus Ottobrunn sind diese Saison ja mit dem klaren Ziel „Durchmarsch in die Landesliga“ gestartet und haben u.a. mit Michael Schneidawind (Spielertrainer) Patrick Gerber und Sebastian Schwele sicher herausragende Akteure in ihren Reihen. Aber auch die Tatsache, dass in den drei Spielen bereits 20 Spieler einen Scorerpunkt erzielen konnten, zeigt, dass man sich beim ERSC wohl nicht zu Unrecht als Favorit bezeichnet. Trotzdem wollen die Luchse versuchen den Vorstädtern die Stacheln zu ziehen und man darf sich auf eine interessantes Spiel um 16:45 Uhr in der Münchner Olympiahalle (freier Eintritt) freuen.
„Die Letzten werden die Ersten sein“ Herzlich willkommen Harald Nuss bei den Münchner LuchsenDass Sprichwörter durchaus ein Fünkchen Wahrheit in sich haben, könnte sich auch hier bestätigen. Der letzte Zugang bei den Luchsen könnte auf Platz 1 der Torschützenliste am Ende der Saison stehen. Immerhin wechselt mit Harald Nuss der beste Torschütze der letztjährigen Landesligasaison in den Luchsbau. „Hallo mein Name ist Harald Nuss ich möchte (muss) Eishockeyspielen“ war der serste Kontakt mit München. Und weil Jochen Karl in diesem Moment nicht wusste, wer da am anderen Ende der Leitung war, sprach man über allgemeine Dinge. Bereits im Laufe des Gespräches zeigte es sich dann wie wichtig Eishockey für den 22 jährigen ist. Nachdem es zeitlich jedoch nicht mehr möglich ist neben seinem Studium viele Kilometer oder Zeit auf der Straße zu verbringen, verließ Harald schweren Herzens die Löwen aus Waldkraiburg und entschied sich für die örtliche Option. Und dass auch in München Eishockey gespielt wird konnte er beim gestrigen Training selber erfahren, als er in einer Sturmreihe mit Manni Schreiber auflief und sich aber auch vom Niveau anderer Luchse Spieler positiv überzeugen konnte. Und noch ein Zugang unterschrieb gestern bei den Luchsen. Stephan Hirschauer folgte seinem Spezl „Bieber“ Hiemer zum MEK. Der ehemalige Kapitän der Eisbären aus Würzburg hat zwar noch etwas Trainingsrückstand, wird aber für Trainer Hetzenecker das Luxusproblem der Reihenzusammenstellung sicher noch verstärken. „Vom Gefühl her ist dies der stärkste Kader der je beim MEK aufgelaufen ist, hat man auch mit den jungen Wilden die Möglichkeit, mit 3 starken Angirffsreihen Druck auf die Gegner auszuüben. Aber man muss einfach auch realistisch sehen, dass man gerade in München durch viele berufliche Termine meistens nicht auf alle Spieler zurückgreifen kann“ gibt Jochen Karl zu bedenken. Trotzdem sollten die Luchse diese Saison eine gewichtige Rolle spielen, wenn es um die vorderen Plätze geht. |



